Digitalisierung in der Immobilienbranche

Wenn Schnittstellen die Schwachstellen sind

Stellen Sie sich vor, Sie möchten Ihr eigenes Zuhause vernetzen, zum Beispiel um Strom zu sparen: Beleuchtung, Heizung, Strom- und Wasserverbrauch, Umweltenergie von Solarkollektoren sollen verbunden werden. Alle Geräte und Anwendungen sind von verschiedenen Herstellern und arbeiten mit unterschiedlichen Datenformaten.

Klingt kompliziert?

Nun potenzieren Sie dieses Szenario um ein Vielfaches:
Willkommen in der Immobilienbranche!

Fond Management
Asset Management
Property Management
Facility Management

Gehen Sie den nächsten Schritt zur Digitalisierung

Integrieren und orchestrieren Sie Daten, Geräte
und Systeme durch robuste Schnittstellen mit Xapix

Erstellen Sie neue digitale Geschäftsmodelle
auf einer sauberen und transparenten Datenbasis

Binden Sie neue Lösungen aus dem PropTech-Universum in
Ihre bestehende IT-Infrastruktur an - einfach und zuverlässig

Nachhaltigkeit als Digitalisierungstreiber

Wo sich im privaten Zuhause mit dem Smart Home ein paar hundert Euro sparen lassen (die Anschaffungskosten für smarte Geräte einmal abgesehen), hat Digitalisierung in der kommerziellen Immobilienindustrie, also beispielsweise für Bürogebäude, einen sehr ernsten Hintergrund.

Da der Gebäudesektor für einen erheblichen Teil an Emissionenverantwortlich ist (2018 mit 117 Millionen Tonnen CO2), soll in Zukunft nicht nur über bauliche Maßnahmen CO2 eingespart werden - sondern sich deren Klimaverträglichkeit auch in den Anlagekriterien widerspiegeln. Das soll einen finanziellen und nachhaltigeren Anreiz schaffen. Für Immobilienanlagen werden deshalb in Kürze laut Gesetz ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) hinzugezogen. Dazu zählen Nachhaltigkeitsfaktoren wie CO2-Emissionen, Energie- und Ressourcenverbrauch von Gebäuden oder weitere umweltrelevante Daten.

Im Klartext bedeutet das: Je klimaverträglicher ein Gebäude ist, desto mehr Rendite wirft es ab - da es ansonsten höher versteuert werden müsste. Häufig ist es auch der Fall, dass Investoren - unabhängig von der gesetzlichen Regelung - auch nur noch in grüne Fonds investieren.

Das stellt die Branche in Sachen Datenmanagement und Transparenz vor ungeahnte Herausforderungen.
Unzählige Daten, Geräte und Systeme sollen in Zukunft miteinander kommunizieren können.

Die Immobilienindustrie auf einen Blick

Um den kompletten Weg nachvollziehen zu können, den Daten von ihrer Entstehung bis hin zur Auswertung in der Immobilienwirtschaft zurücklegen müssen, benötigt man etwas Vorstellungskraft.

Hier soll folgendes Bild helfen: Dargestellt ist die komplette digitale Wertschöpfungskette der kommerziellen Immobilienindustrie. Von dem ersten Sensorwert im Smart Meter bis hin zur Analyse im Asset- oder Fondmanagement müssen Daten unzählige Applikationen und Unternehmensgrenzen überschreiten.

Facility Management

  • Sind unter anderem zuständig für alles "technische", wie dem Einbau von Smart Metern
  • Meist Dienstleister im Auftrag der Gebäudeverwaltung
  • Die Verarbeitung und das Senden von Daten in Echtzeit ist enorm wichtig - Daten, die im Smart Meter anfallen müssen unmittelbar und automatisch übermittelt werden

Property Management

  • Arbeiten meist mit Software, die für spezifische Zwecke (Abrechnung, Buchhaltung und Mieterverwaltung) der Immobilienbranche angepasst wurde, wie z.B. Aareon RELion, SAP RE-FX oder iX-Haus von Spacewell
  • Haben bislang keinen direkten Zugriff für Verbrauchsdaten wie Zählerstände, Müll oder Wasser
  • Im Rahmen von ESG wird die bisher große Intransparenz zu einem großen Problem

Asset Management

  • Müssen für Immobilienbewertungen enorm viele Daten zusammenziehen und an Institutionen berichten
  • Vorteile einer höheren Datentransparenz ist der einfachere Zugang zu Kapital, regulatorische Compliance, höherer Asset Value und höhere Attraktivität und Zufriedenheit der Mieter
  • Nutzen zahlreiche Business Intelligence und Visualisierungstools - Informationen zu Immobilienassets sollen in Zukunft mit Risiko-Scoring verknüpft werden

Fond Management

  • Müssen ESG-Daten aus dem Fond an
    verschiedene Institutionen berichten
  • Ist in der digitalen Wertschöpfungskette sehr weit entfernt von den Smart Metern und damit dem Ursprung der Daten
  • Generell herrscht eine "extreme" Datenlage mit unzähligen Datenformaten, unterschiedlichsten Systemen und Systemversionen

Bei dieser Komplexität ist es nicht verwunderlich, dass in der Studie “PropTech Germany 2020”, 94% der Umfrageteilnehmer die größte Hürde beim Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen in dem Zugang zu und der Auswertung von Daten sieht:

“Ursächlich hierfür ist [...] die in der Immobilienwirtschaft immanente Intransparenz. Diese bezieht sich zum einen auf nicht verfügbare regionale und sektorale Immobilienmarktdaten.

[Oft wird die] geringe Immobiliendatenverfügbarkeit in den Eigentümerunternehmen selbst thematisiert.”

Jeder Bereich benötigt Zugriff auf Daten - unmittelbar, unkompliziert und aussagekräftig. Doch wie lassen sich Systeme zuverlässig miteinander verknüpfen, ohne dass es in noch mehr Komplexität ausartet und Ressourcen verschlingt?

Hier kommt Xapix ins Spiel.

Eine neue Integrationsebene für alle Anwendungen, Geräte, Systeme und Daten - über Unternehmensgrenzen hinweg

Damit die Daten während des gesamten Lebenszyklus (vom ersten Sensorwert im Smart Meter, zur ersten Datenbank, zu BI-Tools und Analysen des Asset- und Fond-Managements, bis hin zum Reporting an Institutionen) frei fließen können, bedarf es Integrationstechnologien, die die bisherigen Lücken schließen können..

Xapix ist eine neue Integrationsebene, mit der Sie schneller und zuverlässiger digitalisieren.

Integrieren

Mit Xapix integrieren Sie tausende verschiedene Systeme, Geräte oder Datenformate per Knopfdruck - ganz egal, ob es sich dabei um Sensordaten aus Smart Metern, über Mieter-, Verwaltungs- oder Buchhaltungsdaten handelt.

Alle Daten und Systeme werden über standardisierte Schnittstellen angebunden. Die Verwaltung erfolgt vollständig automatisiert in Xapix. Wo früher noch mehrere spezialisierte Entwickler nötig waren, können nun Integrationen einfacher durchgeführt werden.

Orchestrieren

Innerhalb der Xapix Plattform werden die unterschiedlichen Systeme und Datenformate orchestriert, standardisiert und harmonisiert.

Die Benutzerfläche von Xapix ist intuitiv und einfach zu bedienen. Weiterhin haben Sie Zugriff auf Funktionen, die volle Sicherheit und Compliance gewährleisten.

Verteilen & Anreichern

Die in der Plattform orchestrierten und harmonisierten Daten werden je nach Funktion an andere Applikationen verteilt und ggf. um externe Informationen angereichert, wie Wetter- oder Verkehrsinformationen oder Risikobewertungen. Die Applikationen können Lösungen zur einfachen Zusammenarbeit in der Immobilienbranche, spezialisierte Software zur Immobilienverwaltung, oder Tools zur Analyse sein.

Außerdem stehen Ihnen dank der neu geschaffenen Transparenz alle Türen zur Nutzung von innovativen PropTech-Lösungen offen, die beispielsweise Algorithmen zu maschinellem Lernen oder künstliche Intelligenz nutzen.

Xapix unterstützt Sie:

Easy to use

Digitale
Geschäftsmodelle

Generieren Sie neue Umsätze mit digitalen Produkten und Geschäftsmodellen

Get faster from idea to product

Aufbau von digitalen Ökosystemen

Binden Sie neue Partner schneller ein und arbeiten Sie mir robusten Schnittstellen

Enterprise-grade security

Einfache Einbindung
von ESG-Daten

Schaffen Sie hohe Transparenz über Systeme, Anwendungen und Unternehmen hinweg

"Die Xapix-Plattform stellt einen universellen Adapter für digitale Schnittstellen dar und liegt sozusagen als Datenintegrationslayer über den anderen Anwendungen.

Das erfüllt eine für uns sehr wichtige Funktion und macht unser Ökosystem überhaupt möglich."

Stefan Rath
Teamleiter Real Estate
and Investment Management Applications

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